…erstmal, ab 9. März, in eine konzeptionelle Pause. Und nicht zu Twitter und Facebook, wie der Tagesspiegel heute nahelegt. Das wären, so faszinierend einiges oder manches daran auch ist, keine idealen Orte für ein Format, in dem so gut wie jeder Satz deutlich länger ist als 140 Zeichen.
Dass nach der Pause das Altpapier in einer neuen, dritten Heimat wieder auftaucht, scheint durchaus möglich. Sobald es Neues über die Zukunft der ältesten deutschen Online-Medienkolumne gibt, wird via Twitter und Facebook informiert. Und auch an dieser Stelle steht dann natürlich etwas.
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[Meine letzten Altpapiere, denen am Dienstag erstmal noch eines folgen wird: vom Mi./ 3.3.: “Blanke Nerven”, vom Do./ 4.3.: “Krieg der Illustrierten”]
… im Altpapier:
… Einerseits scheint “Pressefreiheit” für die Verleger zu einem Kampfbegriff auf der Bedeutungshöhe von “Quartalsgewinn” zu degenerieren. Andererseits, falls Apples Geräte wirklich so wichtig werden, wie gerade viele Medienmanager glauben… … (Altpapier vom Mi./ 24.2.)
Und hier geht’s zu dem vom Di./ 23.2. (über die mit Metaphern aus DDR, Weltkrieg, Fußball und Schwaben geführte Brender-/ Schächter-Diskussion).
… Was in den immerhin 46 Zeilen, die die FAZ-Medienseite ihm verehrt, nicht vorkommt: Heinz Meier ist außer Loriot- auch Fassbinder-Schauspieler. Im gerade auf der Berlinale wiederaufgeführten, sehr sehenswerten Science-Fiction-Zweiteiler “Welt am Draht” von 1973 gehören ihm die ersten Szenen. In der Rolle des Staatssekretärs von Weinlaub gibt er dort mehrfach das klassisch-indignierte Loriot’sche “Ach!” zum Besten. … … (weiter im Altpapier vom Mi./ 17.2.)
(Und das Altpapier vom Do./ 18.2.: Land der Zeitungsschönheit)
… Klar, “erotischer Schwulst” u.v.a.m., diese “Axolotl Roadkill"-Szene, die Thomas Steinfeld in seinem Artikel auf der Helene-Hegemann-Themenseite des SZ-Feuilletons im letzten (online: vorletzten) Absatz zitiert. Aber immerhin verweist sie nochmal wieder auf den Themenkomplex Frauen und Schuhe. … … (Altpapier vom Donnerstag/ 11.2.)
An einem provinziellen Gymnasium machen der Aktionismus der neuen Direktorin und die Lehrer mit ihren unterschiedlichen professionellen Deformationen einander das Leben schwer. Davon erzählt die Webserie ‘Kollegium – Klassenkampf im Lehrerzimmer’, die seit 27. Januar auf 3min.de läuft. Zu sehen sind bekannte Gesichter… … (… weiter auf Zeit Online/ erschienen am 4.2.)
Auch schon älter, bloß wg. Vollständigkeit: die Altpapiere vom Mi./ 3.2. über Stefan Raabs “Nationale Aufgabe", vom Do./ 4.2. über Gabor Steingart und “Das Wunder von Düsseldorf” & vom Mi./ 10.2. über Googles “Buzz"-Buzz
Das vielleicht schon jetzt bestdokumentierte Ereignis in der Geschichte der Menschheit oder wenigstens ihrer Medien begann gestern gegen 19.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Und trotzdem zieren Fotos von Steve Jobs und seinem neuesten Dings nicht nur das unendliche Internet, sondern auch gedruckte deutsche Zeitungen… … (weiter im Altpapier vom Do./ 28.1.)
Das Altpapier vom Mi./ 27.1. befasste sich dagegen (bzw. ebenfalls) mit einem frischen Hauch von Aufbrauchsstimmung in den Medienmedien.
… Im laufenden Jahrzehnt noch nichts gehört vom 2009 so vielverprechenden Aufreger. Bis gestern abend zumindest, als in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin unter dem Titel “Gottes Werk und Googles Beitrag” mal wieder erschöpfend darüber diskutiert wurde. … …
(weiter im Altpapier vom Donnerstag/ 21.1.)
Im Altpapier vom Mittwoch/ 20.1. ging’s u.a. darum, wie die Medienseite der Süddeutschen Zeitung das iPhone-PR-Desaster ihrer Online-Marketing-Abteilung ins Blatt nimmt.
Eine Höchstschwangere flieht vor einem intensive Cowboyblicke werfenden Mann mit Schusswaffe durch den Wald. Als er sie einholt… springt die Handlung erst einmal fünfundzwanzigeinhalb Stunden zurück, auf exakt 7.13 Uhr am Morgen davor: So beginnt am Donnerstagabend die neue Serie “Countdown", mit der sich RTL (nach der spanischen Originalidee “Cuenta Atras") mal wieder an einen deutschen Krimi heranwagt. Wie die Sache mit der flüchtenden Schwangeren und ihrem finsteren Verfolger ausgeht, erfährt man erst 40 Minuten (zuzüglich Werbung) später. Zwischendurch… … … (weiter bei Spiegel Online)
… … Zum Ablauf der Ereignisse: Nachdem gestern Boltens Ablösung bekannt wurde, brachte die “German Free TV Holding” der ProSiebenSat1-AG eine Pressemitteilung heraus, die man unbedingt einmal laut lesen sollte. Sätze wie “Karl König (43) bisher kommissarisch Senior Vice President Content Strategy wird ab sofort Operating Officer German Free TV” machen unabhängig von ihrem Inhalt einfach Spaß. … … (Altpapier vom Do./ 14.1.)