Was medial vermittelbar ist

21.02.17 | von admin

Die schwierige Frage, wie sinnvoll und zeitgemäß “Geheimgespräche” der Bundeskanzlerin mit Journalisten noch sind. Das etwas verstärkte Engagement der Bundesregierung für Deniz Yücel. Ein für Smartphone-Besitzer bares Geld wertes (Beinahe-)Geschäftsgeheimnis. Außerdem: Ist Papier-Journalismus doch besser? … (Altpapier vom Di./ 21.2.)

Auge
Permalink

Tröööt

20.02.17 | von admin

Deutsch-türkische Gemengelagen bestimmen zurzeit die Medienmedien. Am Freitag machte Springers Welt öffentlich, dass ihr Redakteur Deniz Yücel “sich in Polizeigewahrsam” in der Türkei befindet. Der Ex-TAZ-Mann ist also also “der erste deutsche Journalist, der seit Verhängung des Ausnahmezustandes in der Türkei in Polizeigewahrsam genommen wurde” (Tagesspiegel). Allerdings … … (weiter im Altpapier vom Mo./ 20.2.)

Auge
Permalink

Zu viel Gefühl

16.02.17 | von admin

Wie gerne entschuldigt sich Springers Shootingstar Julian Reichelt? Ist auf Englisch klarer, was genau “Fake News” sind? Wie geht’s den französischen Zeitungsverlegern und wie geht die Bundestagswahl aus? (Und sind alle Antworten so spannend wie die Fragen?) Außerdem: eine besonders absurde türkische Journalisten-Anklage, eine “Google-Vermeidungsmaschine", sind Blogger Journalisten? (Altpapier vom Do./ 16.2.)

Auge
Permalink

All die leckeren Pizzen

15.02.17 | von admin

Mit einem fröhlichen “Immer hanebüchenere Wendungen, immer mehr verlorene 45 Minuten. Trotzdem bleiben die Zuschauer dran” hinein in die Manege des Medienzirkus. Das Zitat entstammt einem Artikel im Tagesspiegel … … (weiter im Altpapier vom Mi./ 15.2.)

Auge
Permalink

Ist Facebook denn nun ein Medium?

07.02.17 | von admin

Vorm kleinen Landgericht Würzburg wurde die Suche nach einer Antwort begonnen. Es geht um Schmerzensgeld, die Frage, welche Internet-"Wunderwaffen” es schon gibt, und Angst vor Superzensoren sowie für sie geschaffenen Infrastrukturen (sowohl bei Netzpolitik-Nerds als auch bei Axel Springer). Außerdem, apropos: Kommt mit Julian Reichelt jetzt der “Kuschelboulevard"? (Altpapier vom Di./ 7.2.)

Auge
Permalink

Wo der Iconic Turn begann. Wissenswertes aus Solnhofen

06.02.17 | von admin

Die Frage des Iconic Turn ist unter den grundsätzlichen Diskussionen, die im Themenfeld Medien geführt werden, eine der grundsätzlichsten. Geht die Gutenberg-Ära der geschriebenen Texte ihrem Ende entgegen, weil Menschen “sich Fotos lieber anschauen als Text", wie es Instagram-Gründer Kevin Systrom formulierte? Ganz so wird es in absehbarer Zeit nicht kommen, würden wir im so gut wie gar nicht illustrierten Text-Medium epd medien natürlich antworten. Aber die Entwicklung läuft … … (weiter also bei epd medien; es geht außer um den “Iconic Turn” um die Lithographie, Archaeopteryxe und Alois Senefelder).

Auge
Permalink

Im Fahrstuhl mit Donald Trump

06.02.17 | von admin

… … Als, wie Werber gerne sagen, starke Marke hat der Spiegel also alles richtig gemacht. Er hat genug routinierte Vermarkter an Bord, um die aktuelle, auch internationale Aufmerksamkeit zu monetarisieren. Und wird auch noch davon zehren, wenn er in ein paar Wochen, Monaten oder Jahren wieder ein spektakuläres Cover haben wird. Es geht für klassische, traditionsreiche Medien mit noch klingenden Namen ja nicht mehr darum, die Nase vor der Berliner Zeitung oder der Frankfurter Rundschau vorn zu haben. Im Ringen bis um Geifern um Aufmerksamkeit müssen sie mit globalen Playern wie nicht nur Vanity Fair und “Saturday Night Live", also anderen, aber viel internationaleren Medien-Marken mitzuhalten, sondern auch mit Marken, die gar keine Medien sind, nicht als solche Geld verdienen müssen und dennoch Abermillionen zufriedene Follower haben. Wie, nur zum Beispiel, islamistische Terroristen und der neue US-amerikanische Präsident.

Als journalistisches Medium, als das der Spiegel ja auch eine atemberaubende Tradition besitzt, hätte er sich das aktuelle Cover besser verkneifen sollen … … (aus dem Altpapier vom Mo./ 6.2., schon etwas weiter unten)

Auge
Permalink

Talken gegen Donald Trump

03.02.17 | von admin

Wenn deutsche Politiker politikinteressierte Zielgruppen erreichen wollen, diskutieren sie gerne in Talkshows des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. So erreichen sie einige Millionen Zuschauer direkt und viele weitere indirekt durch Medien-Berichte über diese Sendungen. Das hat sich über viele Jahre eingespielt. Der neue US-amerikanische Präsident erreicht über seinen Twitter-Account mehr als 23 Millionen Interessierte unmittelbar, ganz ohne sich auf Diskussionen einlassen zu müssen. Weitere Abermillionen … … (weiter bei handelsblatt.com; es geht um “Maybrit Illner” zum Thema Trump).

Auge
Permalink

Die Blasen der Anderen

01.02.17 | von admin

Haben Sie ein paar Stündchen Zeit mitgebracht? Dann wäre nun Gelegenheit, die Antworten auf die 630 Fragen zwischen “Welche Aufgabe hat der Rundfunk gemäß Art. 5 Abs. 1 GG?” und “Verfolgt die Staatsregierung eine Medienkompetenzstrategie? Wenn ja, in welcher Form und mit welchen Zielsetzungen?”, die die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag im Rahmen einer sehr Großen Anfrage im November … gestellt hatte, zu überfliegen … … (Im Altpapier vom Mi./ 1.2.)

Auge
Permalink

:: Nächste Seite >>